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    Drei Schritte zum halbwegs anonymen surfen

    Oktober 19th, 2011

    Durch die schon fast seuchenhafte Verbreitung von Buttons für Social Networks, kann beim Surfen im Internet fast jeder Klick von den großen Datensammlern wie Google, Amazon oder Facebook nachverfolgt werden. Buttons wie Facebook-like oder Google +1 werden von vielen (auch privaten) Webseitenbetreibern verwendet, weil sie schick aussehen, man sich einen gewissen Mehrwert anbieten möchte oder sich höhere Besucherzahlen erhofft. Dazu gibt es zahlreiche Trackingtools, wie beispielsweise Google Analytics, die gezielt eingebaut werden, um Besucherströme zu erfassen und auszuwerten. Die Daten werden dabei oft ins Ausland übertragen, wo die deutsche Rechtssprechung keinen Einfluß mehr auf die Verwendung hat. Wer dazu ein Konto bei Google oder Facebook hat, weiß selbst, dass man sich meist nicht bei dem Dienst abmeldet, während man in einem zweiten Browserfenster anderswo im Internet surft. Rein technisch gesehen ist es ein Leichtes, die besuchten Seiten mit dem zugehörigen Kontoinformationen zu verbinden. Was kann man also tun?

    Sitzungscookies verwenden
    Cookies sind kleine Dateien, die eine Webseite auf den eigenen Rechner abspeichert. Beim nächsten Besuch wird diese Datei von der Webseite wieder erkannt und der Besucher kann zugeordnet werden. Im Firefox kann man beispielsweise unter “Extras” -> “Einstellungen” -> “Datenschutz” einstellen, dass alle Cookies beim Beenden des Browsers gelöscht werden.

    Keine Toolsbars installieren
    viele kostenlose Tools wollen bei der Installation gleich noch zusätzlich Toolbars von Google, Bing, Yahoo, Ask, Ebay, T-Online etc. installieren. Mit Hilfe dieser Toolbars ist der Anbeiter nicht mehr auf Trackingtools in Webseiten angewiesen, denn er sitzt ja direkt an der Quelle.

    Script- oder Adblocker verwenden
    Es gibt einige Browsererweiterungen, die die besuchte Webseite analysieren und alle unnötigen Trackingtools oder Werbebanner wegblocken. So werden nur die Daten übertragen, die zum Besuch notwendig sind. Als Beispiel nenne ich hier Ghostery, mit dem ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Aufgrund von technischen Einschränkungen seitens Microsoft funktioniert Ghostery aber nur bedingt mit dem Internet Explorer.

    Zusätzlich kan man zwei Browser benutzen. Ich persönlich habe es mir angewohnt, meine Konten bei Facebook und Google in einem Browser zu öffnen und für das restliche Surfen im Internet einen zweiten Browser zu verwenden.



    6 Megapixel sind genug

    September 17th, 2007

    Auf Heise gibt es heute eine sehr interessanten Bericht, der ein wenig Aufklärung zum Thema Megapixel in Digitalkameras bringen soll.

    Der Zenit der Kompaktkameras war bereits 2004 mit Erreichen der 6-Megapixel-Auflösung erreicht, von da an ging es mit der Bildqualität wieder bergab.“ dieser Erkenntnis der Initiative kann sich das c’t-Testressort im Grunde nur anschließen. Schuld sind die immer weiter verkleinerten Pixel, die Folge von miniaturisierten Bildsensoren ebenso wie der Integration von heute doppelt so vielen Pixeln auf der gleichen Fläche wie 2004. Das führt zu sinkenden Real-Empfindlichkeiten, immer stärker sichtbaren Bildstörungen (Rauschen) und liefert auch keine bessere Detailwiedergabe, weil die Objektive nicht hinreichend gut abbilden.

    Mehr Infos zu diesem Thema gibt es auch auf der Seite 6Mpixel.org